aktuelle Nachrichten rund um Christoph 16

14.05.2018 ::40 Jahre Christoph 16

Rund 52.000 Einsätze in vier Jahrzehnten
ADAC Luftrettungsstation feiert 40-jähriges Jubiläum von "Christoph 16"
Es war der 14. April 1978: Eine BO105C wird als Rettungshubschrauber "Christoph 16" am städtischen Klinikum Saarbrücken in Dienst gestellt.

(Foto v.l.n.r. Notärztin Dr. Silke Schiersmann, Bundesinnenminister W. Maihofer)
Betreiber und Träger war das Bundesministerium des Inneren, die Piloten Beamte des Bundesgrenzschutzes, die Rettungsassistenten kamen von der Saarbrücker Berufsfeuerwehr. Sein Einsatzgebiet erstreckt sich damals wie heute über einen Radius von ca. 70 km vom Standort Saarbrücken - auch über die Landesgrenzen hinaus. 2018 feiert der Rettungshubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung "Christoph 16" Geburtstag: Am 27. Mai wird das Jubiläum mit einem "Tag der offenen Tür" gefeiert. In seiner vier Jahrzehnte langen Dienstzeit rückte der RTH rund 52.000 Mal zu Einsätzen aus und brachte schnelle Hilfe vor Ort. Von 1978 bis 1996 wurde die Station vom Bundesministerium des Innern betrieben. Aus Kostengründen zog sich der Bund in den 90er Jahren immer mehr zurück und die Luftrettungsstation auf dem Winterberg wurde neu ausgeschrieben. Am 1. Juli 1996 übernahm die ADAC Luftrettung als Betreiber die Station auf dem Saarbrücker Winterberg. Die Rettungsassistenten kamen nun vom DRK Landesverband Saarland. Die diensthabenden Ärzte stellte weiterhin das Klinikum Saarbrücken, aus dem Fachbereich der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin bzw. der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Außerdem ersetzte eine BO105 CBS 5 ("Super Five") mit der Kennung D-HUHN die alte Maschine. 1999 endete die Ära der BO105. Das neue Fluggerät der ADAC Luftrettung war eine EC135 (Kennung D-HKUG), die voll und ganz dem Anforderungsprofil eines RTH entspricht: Dank leistungsfähiger Triebwerke (816 WPS/Höchstgeschwindigkeit 259 km/h) kann die Crew schnellstmöglich zum Einsatzort gebracht werden, ist aber auch für Sekundärtransporte wie Patientenverlegungen über weitere Strecken ausgelegt. Die EC135 ist bis heute mit einigen Weiterentwicklungen auf den meisten Luftrettungsstationen im Einsatz. 2001 wurde das Fluggerät der Saarbrücker Station eingetauscht gegen einen baugleichen Hubschrauber mit der Kennung D-HAIT, der bis 2012 treue Dienste leisten sollte. Im Mai 2012 wurde die Maschine in eine EC135 P2+ getauscht. Jubiläums Flyer

17.09.2015 ::Reportage Christoph 16 im SR Fernsehen

Unter dem Titel " Einsatz für Christoph 16 - die Rettungsflieger" zeigte der Saarländische Rundfunk eine Reportage über den Alltag der Einsatzcrew. Alexander Groß begleitete das Team von Christoph 16 eine Woche lang mit der Kamera. Die Ausstrahlung erfolgte am 12.09.2015 um 18:45 im SR Fernsehen. Hier gehts direkt zum Bericht

24.02.2015 ::Neuer Stationsleiter

Seit dem 24.02.2015 ist Klaus Kachelek der neue Stationsleiter und löst damit Mirko Schmidt von dieser Funktion ab.

01.06.2014 :: CH 16 nimmt an Pilotprojekt "Paed - Kit" teil

Das Deutsche Institut für Katastrophenmedizin, der Verein PAEDSIM Teamtraining für Kindernotfälle und die Universitätskliniken Tübingen und München haben gemeinsam ein neues Pädiatrie-Notfall-Equipment, das Paed-Kit , entwickelt. Seit 01.06.2014 beteiligt sich das Team von Christoph 16 Saarbrücken als einziger Luftrettungsstandort, gemeinsam mit deutschlandweit 9 weiteren Notarztstandorten an einer Studie zu diesem Projekt.

01.01.2014 :: neuer ltd. Hubschrauberarzt

Nachdem OA Dr. Klaus Graf zu Beginn 2014 seinen Dienst als Notarzt am Standort Saarbrücken, und damit auch seine Tätigkeit als leitender Hubschrauberarzt beendete, übernimmt nun Stephan Harter seit 01.01.2014 diese Funktion. Das gesamte Team bedankt sich bei Dr. Graf für die hervorragende Leitung der Station und wünscht Stefan Harter viel Glück für seine neue Aufgabe.